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Batocera

Batocera

Open-Source Retro-Gaming-Distribution für USB-Stick und SD-Karte

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3.088 Stars NOASSERTION uboot-rockpro64 26. Juni 2026 Seit Dez. 2015 363 offene Issues

Zusammenfassung

Batocera.linux ist eine kostenlose Open-Source-Distribution für Retro-Gaming, die auf USB-Sticks oder SD-Karten installiert wird und jeden Computer in eine Spielkonsole verwandelt. Die Lösung unterstützt über 200 Gaming-Systeme und benötigt keine Installation oder Konfiguration. Mit vorinstallierten Emulatoren, Controller-Unterstützung und Features wie RetroAchievements ist sie sofort einsatzbereit.

Screenshot der Website von Batocera

Vorteile

  • + 100% kostenlos und Open Source ohne versteckte Kosten
  • + Plug-and-Play ohne komplexe Konfiguration oder Installation erforderlich
  • + Unterstützt über 200 Gaming-Systeme mit besten Emulatoren und Cores

Nachteile

  • Erfordert legalen Besitz der Spiele-ROMs zur rechtmäßigen Nutzung
  • Technisches Grundverständnis für Ersteinrichtung und Spiele-Import nötig

Anwendungsfälle

  • Verwandlung alter Computer oder Raspberry Pi in dedizierte Retro-Gaming-Konsolen
  • Portable Gaming-Lösung via USB-Stick ohne dauerhafte System-Modifikation
  • Emulation klassischer Spiele von über 200 verschiedenen Gaming-Plattformen
  • Aufbau einer Retro-Gaming-Station mit Themes, Shaders und RetroAchievements

Ideal für

Retro-Gaming-Enthusiasten und Hobby-Bastler, die alte Computer oder Raspberry Pi in Spielkonsolen verwandeln möchten.

Tags

Was ist Batocera?

Batocera.linux ist eine Linux-Distribution, die ausschließlich auf einem USB-Stick oder einer SD-Karte läuft und den Computer, an dem sie hängt, in eine Retro-Gaming-Konsole verwandelt. Das Betriebssystem auf dem Host-Rechner bleibt unangetastet. Nach dem Booten landet man direkt in einer Spieloberfläche mit vorinstallierten Emulatoren, ohne vorher etwas konfigurieren zu müssen. Das Projekt ist vollständig kostenlos und quelloffen.

Kernfunktionen

  • Über 200 emulierte Systeme: Von klassischen Heimcomputern über Arcade-Hardware bis hin zu neueren Konsolen deckt Batocera eine außergewöhnlich breite Systempalette ab.
  • Plug-and-Play-Betrieb: Controller werden automatisch erkannt, die Oberfläche ist sofort nach dem Booten bedienbar.
  • RetroAchievements-Integration: Spieler können Achievements für klassische Spiele freischalten, analog zu modernen Plattformen.
  • Themes und Shader: Die Optik der Oberfläche und die Darstellung der Spiele lassen sich über Themes und Grafik-Shader anpassen.
  • Breite Hardware-Unterstützung: Batocera läuft auf x86-PCs, aber auch auf Raspberry Pi und vergleichbaren Einplatinenrechnern.

Für wen eignet sich Batocera?

Die primäre Zielgruppe sind Retro-Gaming-Enthusiasten, die einen alten Rechner oder einen Raspberry Pi dauerhaft als Spielkonsole nutzen wollen. Wer kein dediziertes Gerät opfern möchte, kann Batocera auch portabel einsetzen: USB-Stick einstecken, booten, spielen, abziehen.

Ein technisches Grundverständnis ist bei der Ersteinrichtung hilfreich, vor allem beim Übertragen der Spiele-ROMs auf den Stick. Wer noch nie mit Linux gearbeitet hat, braucht hier etwas Einarbeitungszeit. Außerdem gilt: Batocera liefert die Emulatoren, nicht die Spiele. Die ROMs müssen Nutzer selbst mitbringen und rechtmäßig besitzen.

Einordnung & Alternativen

Batocera gehört zur Kategorie der Retro-Gaming-Betriebssysteme und steht dort neben RetroPie und Recalbox. RetroPie richtet sich stärker an Raspberry-Pi-Nutzer, die ihr Setup manuell zusammenstellen wollen. Recalbox verfolgt einen ähnlichen Ansatz wie Batocera, bietet aber eine kleinere Systemauswahl. Wer hingegen keinen dedizierten Stick oder kein eigenes Gerät einrichten, sondern einfach Emulatoren unter dem vorhandenen Betriebssystem installieren will, greift zu Standalone-Lösungen wie RetroArch.

Der entscheidende Vorteil von Batocera ist die Kombination aus Systembreite und dem vollständig separaten Betrieb ohne jede Modifikation am Host-System. Wer denselben Rechner abwechselnd für Arbeit und Retro-Gaming nutzt, bekommt damit eine saubere Trennung.

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