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Defectdojo

Defectdojo

Automatisiertes Vulnerability Management für DevSecOps und Security-Teams

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4.787 Stars BSD-3-Clause 3.0.100 26. Juni 2026 Seit Feb. 2015 224 offene Issues

Zusammenfassung

DefectDojo ist eine Open-Source-Plattform für automatisiertes Vulnerability Management, die Ergebnisse aus über 200 Security-Tools aggregiert, dedupliziert und priorisiert. Mit KI-gestützter Triage und umfassenden Reporting-Funktionen hilft sie Security-Teams, ihre Sicherheitslage zu verbessern und Compliance-Anforderungen zu erfüllen. Die Plattform richtet sich an CISOs, AppSec-Teams, Pentester und MSPs.

Screenshot der Website von Defectdojo

Vorteile

  • + Open-Source-Kern mit großer Community und über 200 Tool-Integrationen
  • + Transparentes Lizenzmodell ohne Per-User- oder Per-App-Preise
  • + Automatische Deduplizierung und KI-gestützte Triage spart Zeit bei manuellen Aufgaben

Nachteile

  • Premium-Features wie erweiterte Dashboards und Rules Engine nur in der Pro-Version
  • Komplexität bei der Ersteinrichtung für große, heterogene Tool-Landschaften

Anwendungsfälle

  • Zentralisierung und Deduplizierung von Schwachstellen aus über 200 Security-Scanning-Tools
  • Automatische Priorisierung und Risikobewertung von Vulnerabilities mit KI-Unterstützung
  • Compliance-Reporting für PCI-DSS, EU Cybersecurity Resilience Act und andere Standards
  • Verwaltung von SLAs und Tracking der Schwachstellenbehebung in DevSecOps-Pipelines

Ideal für

Ideal für Security-Teams, CISOs, AppSec-Manager, Pentester und MSPs, die Vulnerability Management skalieren und automatisieren möchten.

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Was ist DefectDojo?

DefectDojo ist eine Open-Source-Plattform für Vulnerability Management, die Sicherheitsbefunde aus verschiedenen Scanning-Tools an einem Ort zusammenführt. Statt Ergebnisse aus SAST-, DAST- und Dependency-Scannern manuell zu konsolidieren, übernimmt DefectDojo die Aggregation, Deduplizierung und Priorisierung automatisch. Der Kern der Plattform ist frei verfügbar, wird von einer aktiven Community weiterentwickelt und lässt sich in bestehende DevSecOps-Pipelines integrieren. Eine Pro-Version erweitert den Funktionsumfang um Features wie erweiterte Dashboards und eine Rules Engine.

Kernfunktionen

  • Tool-Aggregation: Über 200 Security-Scanner lassen sich anbinden, darunter gängige SAST-, DAST- und Container-Scanning-Tools. Befunde landen zentral in einer Oberfläche.
  • Automatische Deduplizierung: Gleiche Schwachstellen aus mehreren Scans werden zusammengeführt, sodass Teams nicht dieselbe Findings mehrfach bearbeiten.
  • KI-gestützte Triage: Die Plattform priorisiert und bewertet Vulnerabilities automatisch, was den manuellen Aufwand bei der Erstsichtung reduziert.
  • SLA-Tracking: Behebungsfristen lassen sich definieren und verfolgen. Das schafft Nachvollziehbarkeit innerhalb von Entwicklungsteams und gegenüber Auditors.
  • Compliance-Reporting: Vorgefertigte Reports unterstützen Standards wie PCI-DSS und den EU Cybersecurity Resilience Act.

Für wen eignet sich DefectDojo?

Die Plattform adressiert Security-Teams, die mehr als ein oder zwei Scanner betreiben und deren Ergebnisse bisher manuell oder über Spreadsheets zusammenführen. AppSec-Manager profitieren vom zentralen Überblick und den SLA-Funktionen. Pentester können ihre Findings direkt einpflegen. MSPs, die mehrere Kunden betreuen, schätzen das Lizenzmodell: Abgerechnet wird nicht nach Nutzern oder Applikationen.

Wer eine einzelne Anwendung mit einem einzigen Scanner absichert, wird den Overhead der Plattform kaum rechtfertigen. Wer dagegen eine heterogene Tool-Landschaft betreibt, kommt um manuelle Konsolidierung sonst nicht herum.

Einordnung & Alternativen

DefectDojo gehört zur Kategorie der Vulnerability-Management-Plattformen, genauer gesagt zum Segment der Aggregations- und Orchestrierungstools für AppSec-Befunde. Vergleichbare Ansätze verfolgen kommerzielle Plattformen wie Dräger Faros ITSM-Anbindungen oder dedizierte ASPM-Lösungen (Application Security Posture Management). Im Open-Source-Umfeld gibt es kaum direkte Alternativen mit vergleichbarer Integrationstiefe.

Der konkrete Vorteil liegt im Lizenzmodell: Wer skalieren will, zahlt nicht pro Nutzer oder Asset. Teams, die bereits viele Scanner einsetzen und Compliance-Nachweise automatisieren müssen, bekommen mit DefectDojo einen zentralen Konsolidierungspunkt, den sie anderweitig selbst bauen müssten.

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