
Herdr
Ein Terminal für alle Coding-Agents – wie tmux, aber agent-aware
Zusammenfassung
Herdr ist ein terminalbasierter Agent-Multiplexer, der mehrere Coding-Agents (z. B. Claude Code, Codex, OpenCode) in einem einzigen Terminal-Interface zusammenführt – ähnlich wie tmux, aber mit Agent-State-Erkennung. Er läuft lokal, auf Servern oder remote per SSH, ohne Electron, Browser-Dashboard oder Cloud-Account. Zielgruppe sind Entwickler, die mehrere KI-Coding-Agents gleichzeitig orchestrieren und von überall überwachen wollen.

✓ Vorteile
- +Läuft überall wo SSH funktioniert – kein GUI, kein Electron, kein Cloud-Account nötig
- +Zeigt Agent-Status (blocked, working, done, idle) auf einen Blick über alle Sessions
- +Erweiterbare Steuerung per CLI und JSON-Socket-API ermöglicht vollständige Automatisierung
✗ Nachteile
- −Windows-Support ist noch in der Beta-Phase und nur als Preview verfügbar
- −Steile Lernkurve für Entwickler, die mit tmux-ähnlichen Terminal-Multiplexern nicht vertraut sind
Anwendungsfälle
- →Mehrere Coding-Agents parallel in einem Terminal überwachen und steuern
- →Remote-Entwicklung: Agents auf einem Server laufen lassen und per SSH vom Handy aus beobachten
- →Automatisiertes Agent-Orchestrieren über CLI und JSON-Socket-API
- →Persistent Sessions: Terminal schließen und Agents laufen lassen, später wieder andocken
Ideal für
Ideal für Softwareentwickler, die täglich mit mehreren KI-Coding-Agents arbeiten und diese effizient von überall – auch remote per SSH – verwalten wollen.
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Was ist Herdr?
Herdr ist ein terminalbasierter Multiplexer für Coding-Agents. Das Grundprinzip kennt man von tmux: mehrere Sessions in einem Terminal-Interface, persistent im Hintergrund laufend, per SSH von überall erreichbar. Herdr erweitert dieses Konzept um Agent-State-Erkennung. Das Tool weiß, ob ein Agent gerade arbeitet, blockiert ist, auf Input wartet oder fertig ist. Es läuft lokal, auf einem Remote-Server oder in jeder Umgebung, in der SSH verfügbar ist. Weder Electron noch ein Browser-Dashboard noch ein Cloud-Account sind dafür nötig.
Kernfunktionen
- Agent-Multiplexing: Mehrere Coding-Agents (Claude Code, Codex, OpenCode und andere) laufen parallel in einem einzigen Terminal-Interface.
- Agent-State-Anzeige: Herdr zeigt den aktuellen Status jedes Agents auf einen Blick an: blocked, working, done oder idle.
- Persistent Sessions: Das Terminal kann geschlossen werden, die Agents laufen weiter. Später dockt man einfach wieder an.
- Remote-Zugriff per SSH: Agents auf einem Server starten und vom Laptop oder Handy aus beobachten, ohne zusätzliche Software auf dem Client.
- CLI und JSON-Socket-API: Steuerung und Automatisierung lassen sich vollständig skripten.
Für wen eignet sich Herdr?
Herdr richtet sich an Entwickler, die täglich mehrere KI-Coding-Agents parallel betreiben. Wer nur gelegentlich einen einzelnen Agent startet, braucht diesen Aufwand nicht. Der Mehrwert zeigt sich, sobald man Agents auf Remote-Servern laufen lässt und deren Fortschritt von unterwegs im Blick behalten will. Wer tmux bisher nicht verwendet hat, braucht Zeit zum Einarbeiten: Die Konzepte von Sessions, Panes und Attach/Detach sind nicht selbsterklärend. Windows-Nutzer sollten beachten, dass der Support dort noch als Preview gilt.
Einordnung & Alternativen
Herdr besetzt eine Nische, die klassische Terminal-Multiplexer wie tmux oder screen nicht abdecken: der Agent-spezifische Zustandsstatus fehlt dort komplett. Browser-basierte Agent-Dashboards und proprietäre Cloud-Oberflächen einzelner KI-Anbieter gehen in eine ähnliche Richtung, erfordern aber GUI oder Cloud-Anbindung. Herdr bleibt dagegen rein im Terminal und funktioniert überall, wo ein SSH-Verbindungsaufbau möglich ist. Wer Agents automatisiert über Skripte orchestrieren will und keinerlei Abhängigkeit von externen Diensten akzeptiert, findet mit Herdr einen Ansatz, den generische Terminal-Multiplexer nicht bieten.




