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Jellyfin

Jellyfin

Open-Source Media-Server für selbst gehostete Streaming-Bibliotheken

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53.714 Stars GPL-2.0 v10.11.11 26. Juni 2026 Seit Dez. 2018 571 offene Issues

Zusammenfassung

Jellyfin ist ein selbst gehosteter Media-Server, mit dem Nutzer ihre eigenen Film-, Serien-, Musik- und Fotobibliotheken verwalten und auf beliebige Geräte streamen können. Die Software ist komplett Open Source (GNU GPL), kostenlos und enthält keine Tracking-Funktionen oder versteckte Kosten. Jellyfin bietet Funktionen wie Live-TV-Aufnahme, SyncPlay für gemeinsames Streaming und zahlreiche Client-Apps für alle Plattformen.

Vorteile

  • + Vollständig kostenlos und Open Source ohne versteckte Kosten oder Abonnements
  • + Komplette Datenkontrolle und Privatsphäre ohne zentrale Server oder Tracking
  • + Umfangreiche Plattformunterstützung mit offiziellen Clients für alle gängigen Systeme

Nachteile

  • Erfordert eigenen Server und technisches Know-how für Installation und Wartung
  • Keine gehostete SaaS-Lösung verfügbar - komplett selbst zu betreiben

Anwendungsfälle

  • Aufbau einer privaten Streaming-Plattform für die eigene Film- und Seriensammlung
  • Zentrales Musikstreaming für alle Geräte im Haushalt ohne Cloud-Abhängigkeit
  • Live-TV-Aufnahme und zeitversetztes Fernsehen mit integriertem DVR
  • Gemeinsames Filmeschauen mit Freunden über SyncPlay trotz räumlicher Distanz

Ideal für

Für datenschutzbewusste Entwickler, IT-Enthusiasten und Privatpersonen, die ihre Mediensammlung selbst hosten und volle Kontrolle über ihre Streaming-Infrastruktur haben möchten.

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Was ist Jellyfin?

Jellyfin ist ein selbst gehosteter Media-Server, der Nutzern erlaubt, ihre eigenen Film-, Serien-, Musik- und Fotobibliotheken zentral zu verwalten und auf beliebige Endgeräte zu streamen. Die Software erschien als Fork des ursprünglich quelloffenen Emby und steht unter der GNU GPL. Es gibt keine Abonnements, keine Telemetrie und keinen zentralen Dienst, an den Daten übertragen werden. Wer einen Server betreibt, behält vollständige Kontrolle über seine Daten.

Kernfunktionen

  • Medienverwaltung und Streaming: Filme, Serien, Musik und Fotos lassen sich in einer Bibliothek organisieren und auf offiziellen Clients für alle gängigen Plattformen abspielen.
  • Live-TV und DVR: Jellyfin unterstützt die Einbindung von TV-Tunern für Live-TV-Empfang und zeitversetztes Fernsehen mit integrierter Aufnahmefunktion.
  • SyncPlay: Mehrere Nutzer können Inhalte synchronisiert gemeinsam ansehen, auch über verschiedene Standorte hinweg.
  • Plattformübergreifende Clients: Offizielle Apps existieren für Web, Android, iOS, Roku, Kodi und weitere Systeme.
  • Keine versteckten Kosten: Die Software ist komplett kostenlos, kein Feature steckt hinter einer Bezahlschranke.

Für wen eignet sich Jellyfin?

Die Hauptzielgruppe sind datenschutzbewusste Entwickler und IT-Enthusiasten, die eine bestehende Mediensammlung selbst hosten wollen. Wer gewohnt ist, Server aufzusetzen und mit Docker oder Linux-Diensten umzugehen, kommt schnell zu einem laufenden System. Ohne diese Erfahrung wird es bei der Installation und Konfiguration hakelig, vor allem wenn Transkodierung, Reverse Proxy oder TV-Tuner ins Spiel kommen. Eine gehostete Variante gibt es nicht.

Einordnung & Alternativen

Jellyfin gehört zur Kategorie der selbst gehosteten Media-Server. Die naheliegendsten Vergleichspunkte sind Plex und Emby, beide bieten ähnliche Grundfunktionen, finanzieren sich aber über Abonnements und sammeln Nutzungsdaten. Jellyfin ist der einzige der drei, der vollständig unter einer freien Lizenz steht und ohne Account-Zwang betrieben werden kann. Wer keinen Cloud-Dienst in der eigenen Streaming-Infrastruktur tolerieren will, hat mit Jellyfin keine gleichwertige Alternative in dieser Kategorie.

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