
Marble
KostenpflichtigKI-gestützte Fraud- und AML-Compliance-Plattform für Banken und Fintechs
Zusammenfassung
Marble ist eine KI-gestützte Plattform für Betrugserkennung und AML-Compliance, die Transaction Monitoring, Screening und Untersuchungen vereint. Die Lösung bietet vollständige Anpassbarkeit durch flexible Datenmodelle und kann als SaaS oder On-Premise betrieben werden. Mit integrierten KI-Agenten automatisiert Marble Erkennungsprozesse und beschleunigt die Fallbearbeitung.

✓ Vorteile
- +Vollständig anpassbare Datenmodelle ohne starre Vorgaben oder Transformationen
- +On-Premise oder SaaS-Deployment für volle Datenkontrolle und Compliance
- +Integrierte KI-Agenten zur Automatisierung und Skalierung von Fraud- und AML-Teams
✗ Nachteile
- −Erfordert technisches Setup und Integration in bestehende Systeme
- −Keine öffentlichen Preisinformationen verfügbar
Anwendungsfälle
- →Echtzeit-Überwachung von Transaktionen auf verdächtige Aktivitäten und Betrugsmuster
- →Screening von Kunden und Zahlungen gegen Sanktionslisten, PEPs und Adverse Media
- →Automatisierte AML-Untersuchungen mit KI-gestützten Berichten und Audit-Trails
- →Kontinuierliches Customer Scoring und Risikobewertung nach individuellen Parametern
Ideal für
Für Banken, Fintechs, Payment-Anbieter und Krypto-Börsen, die eine flexible und skalierbare Lösung für Betrugserkennung und Geldwäscheprävention benötigen.
Tags
Was ist Marble?
Marble ist eine Compliance-Plattform für Betrugserkennung und Geldwäscheprävention, die drei bislang oft getrennte Bereiche vereint: Transaction Monitoring, Screening und Case Management. Finanzinstitute können Marble entweder als SaaS betreiben oder On-Premise installieren, was für stark regulierte Umgebungen ein entscheidender Punkt sein kann. Die Plattform setzt auf flexible Datenmodelle, die sich ohne feste Vorgaben an bestehende Systeme anpassen, statt eingehende Daten in ein starres Schema zu zwingen.
Kernfunktionen
- Echtzeit-Transaction-Monitoring: Verdächtige Aktivitäten und Betrugsmuster werden direkt beim Zahlungseingang geprüft, nicht im Nachgang.
- Screening gegen externe Listen: Kunden und Zahlungen werden automatisch gegen Sanktionslisten, PEP-Datenbanken und Adverse-Media-Quellen abgeglichen.
- Kontinuierliches Customer Scoring: Risikobewertungen laufen fortlaufend nach individuell konfigurierten Parametern, kein manuelles Nachfassen erforderlich.
- KI-gestützte Untersuchungen: Integrierte KI-Agenten erstellen Berichte zu Verdachtsfällen und pflegen Audit-Trails, was den Aufwand pro Fall reduziert.
- Flexible Deployment-Optionen: SaaS oder On-Premise, je nach Datenschutzanforderungen und regulatorischem Kontext.
Für wen eignet sich Marble?
Die Kernzielgruppe sind Compliance- und Fraud-Teams bei Banken, Fintechs, Payment-Anbietern und Krypto-Börsen. Wer bereits ein spezialisiertes Monitoring-Tool im Einsatz hat und nur eine Lücke schließen will, braucht Marble vermutlich nicht. Sinnvoll ist es dort, wo Transaction Monitoring, Screening und Fallbearbeitung bisher über verschiedene Systeme verteilt laufen und die Integration Kosten verursacht.
Das Setup verlangt technischen Aufwand. Bestehende Datenpipelines müssen angebunden werden, und ohne klare API-Strategie im eigenen Haus zieht sich die Einführung. Öffentliche Preisinformationen gibt es nicht, die Konditionen werden individuell verhandelt.
Einordnung & Alternativen
Marble gehört zur Kategorie Financial Crime Compliance und konkurriert mit Plattformen wie Hawk AI, ComplyAdvantage oder Featurespace, die ebenfalls Machine-Learning-gestütztes Transaction Monitoring anbieten. Der Unterschied liegt im Deployment-Modell: Wer Daten nicht in eine Cloud-Infrastruktur eines Drittanbieters geben kann oder darf, hat mit der On-Premise-Option eine konkrete Alternative zu reinen SaaS-Lösungen. Wer hingegen schnell starten will und keine eigene Infrastruktur betreiben möchte, sollte den Integrationsaufwand vor der Entscheidung realistisch einplanen.




