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UTM

UTM

Open Source

Virtuelle Maschinen für Mac – Windows, Linux & mehr nativ ausführen

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34.732 StarsApache-2.0v4.7.58. Juni 2026Seit Apr. 20191.080 offene Issues

Zusammenfassung

UTM ist eine kostenlose Virtualisierungssoftware für macOS, die auf QEMU und Apple's Hypervisor-Framework basiert. Sie ermöglicht das Ausführen von ARM64-Betriebssystemen auf Apple Silicon mit nahezu nativer Geschwindigkeit sowie die Emulation zahlreicher anderer Prozessorarchitekturen. Die Software ist speziell für macOS optimiert und bietet eine benutzerfreundliche Alternative zur komplexen QEMU-Kommandozeile.

Screenshot der Website von UTM

Vorteile

  • +Komplett kostenlos und Open Source mit benutzerfreundlicher macOS-Integration
  • +Nahezu native Performance auf Apple Silicon durch Hypervisor-Framework
  • +Unterstützung für zahlreiche Prozessorarchitekturen (ARM, x86, MIPS, PPC, RISC-V)

Nachteile

  • Keine GPU-Emulation für Windows, daher keine 3D-Beschleunigung für Spiele
  • macOS-VM-Support nur auf ARM-basierten Macs mit macOS Monterey oder höher

Anwendungsfälle

  • Ausführen von Windows und Linux auf Apple Silicon Macs für Entwicklung und Tests
  • Emulation klassischer Betriebssysteme auf PowerPC, SPARC oder x86_64
  • Betrieb mehrerer macOS-Instanzen für Entwicklungs- und Sicherheitszwecke
  • Testen von Software auf verschiedenen Betriebssystemen und Architekturen

Ideal für

Entwickler, IT-Profis und Technik-Enthusiasten, die verschiedene Betriebssysteme auf ihrem Mac ausführen möchten, ohne auf Boot Camp oder komplexe Kommandozeilen-Tools angewiesen zu sein.

Tags

Plattformen: mac
Preismodell: Open Source

Was ist UTM?

UTM ist eine Virtualisierungssoftware für macOS, die auf QEMU und Apples Hypervisor-Framework aufbaut. Das Projekt ist Open Source und kostenlos. Wer ARM64-Betriebssysteme wie Windows für ARM oder Linux auf einem Apple-Silicon-Mac ausführen möchte, profitiert davon, dass UTM das Hypervisor-Framework direkt nutzt. Der Umweg über QEMU-Kommandozeilen entfällt, weil UTM eine macOS-native Oberfläche mitbringt, die VM-Konfiguration und Verwaltung übernimmt.

Kernfunktionen

  • Apple-Silicon-Virtualisierung: ARM64-Betriebssysteme laufen über Apples Hypervisor-Framework mit nahezu nativer Geschwindigkeit auf M-Chip-Macs.
  • Breite Architektur-Emulation: Neben ARM unterstützt UTM x86_64, MIPS, PowerPC, SPARC und RISC-V, was die Emulation klassischer und exotischer Systeme ermöglicht.
  • macOS-VMs auf Apple Silicon: Ab macOS Monterey lassen sich weitere macOS-Instanzen als virtuelle Maschinen betreiben, etwa für Entwicklungs- oder Sicherheitstests.
  • QEMU-Backend ohne Kommandozeile: Die gesamte QEMU-Konfiguration erfolgt über eine grafische Oberfläche. Erfahrene Nutzer können Parameter trotzdem manuell anpassen.
  • Import und Export von VM-Paketen: Fertige VM-Konfigurationen lassen sich über die UTM Gallery herunterladen und direkt importieren.

Für wen eignet sich UTM?

Entwickler, die auf einem Apple-Silicon-Mac Windows-ARM oder eine Linux-Distribution zum Testen brauchen, kommen mit UTM schnell zum Ziel. Auch wer ältere oder ungewöhnliche Architekturen wie PowerPC oder SPARC emulieren will, findet kaum eine zugänglichere Alternative. IT-Sicherheitsleute nutzen UTM, um isolierte macOS-Instanzen aufzusetzen. Wer dagegen Windows-Spiele in einer VM laufen lassen will, stößt an eine klare Grenze: UTM bietet keine GPU-Emulation für Windows, 3D-Beschleunigung fehlt vollständig.

Einordnung & Alternativen

UTM besetzt auf dem Mac die Nische, die auf anderen Plattformen klassische QEMU-GUIs füllen. Kommerzielle Alternativen wie Parallels Desktop bieten bessere Windows-Integration und GPU-Unterstützung, kosten aber jährlich. VMware Fusion hat seit der kostenlosen Freigabe für private Nutzung ebenfalls an Relevanz gewonnen und unterstützt auf Apple Silicon ebenfalls ARM-VMs. UTM unterscheidet sich durch die Kombination aus echtem QEMU-Backend und vollständiger Kostenfreiheit. Wer Architekturen jenseits von ARM und x86 emulieren muss, hat mit UTM auf dem Mac keine vergleichbare Alternative.

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