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CryptPad

CryptPad

Open Source

Verschlüsselte Zusammenarbeit ohne Tracking oder Datenverkauf

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7.726 Stars AGPL-3.0 2026.5.1 12. Juni 2026 Seit Okt. 2014 364 offene Issues

Zusammenfassung

CryptPad ist eine quelloffene, datenschutzfreundliche Plattform für kollaborative Dokumentenbearbeitung mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Sie bietet verschlüsselte Versionen von Dokumenten, Tabellenkalkulationen, Präsentationen und mehr, ideal für Teams, die Datenschutz und Datensouveränität prioritisieren.

Vorteile

  • + Vollständige Ende-zu-Ende-Verschlüsselung aller Daten
  • + Selbst-gehostet und quelloffen für maximale Kontrolle
  • + Kostenlos und keine Nutzerbeschränkungen oder Tracking

Nachteile

  • Erfordert technisches Know-how für Self-Hosting und Wartung
  • Kleinere Auswahl an Funktionen im Vergleich zu proprietären Alternativen

Anwendungsfälle

  • Sicherer Austausch vertraulicher Dokumente zwischen Teams
  • Verschlüsselte Zusammenarbeit an Projektdokumenten ohne Cloud-Abhängigkeit
  • Datenschutzkonformes Brainstorming und Notizschreiben
  • Sichere Speicherung von sensiblen Informationen auf eigenem Server

Ideal für

Entwicklungsteams, Aktivisten und Organisationen, die maximalen Datenschutz und volle Kontrolle über ihre Zusammenarbeitswerkzeuge benötigen.

Tags

Plattformen: self-hosted
Preismodell: Open Source

Was ist CryptPad?

CryptPad ist eine quelloffene Kollaborationsplattform, bei der alle Daten Ende-zu-Ende-verschlüsselt gespeichert und übertragen werden. Der Serverbetreiber sieht keinen Klartext, keine Metadaten über Inhalte, kein Nutzungsverhalten. Das unterscheidet CryptPad grundlegend von Cloud-Diensten wie Google Docs oder Notion, die Inhalte zur Verbesserung ihrer Dienste auswerten. Die Plattform lässt sich selbst hosten, und wer die Infrastruktur kontrolliert, kontrolliert auch die Daten vollständig.

Kernfunktionen

  • Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für alle Dokumenttypen, einschließlich Texte, Tabellen und Präsentationen
  • Echtzeit-Kollaboration an gemeinsamen Dokumenten, ohne dass der Server die Inhalte lesen kann
  • Verschlüsselter Dateibereich zur sicheren Speicherung sensibler Dateien
  • Self-Hosting-Option auf eigener Infrastruktur, vollständig ohne Abhängigkeit von Drittanbietern
  • Kein Tracking, kein Datenverkauf, auch in der gehosteten Variante auf cryptpad.org

Für wen eignet sich CryptPad?

Entwicklungsteams, NGOs und Organisationen, die rechtlich oder ethisch keine Dokumente in fremde Clouds auslagern dürfen oder wollen. Aktivisten und Journalisten, die vertraulich zusammenarbeiten müssen, setzen CryptPad wegen der Verschlüsselung ein. Für Teams ohne eigene Infrastruktur gibt es die gehostete Instanz auf cryptpad.org. Den vollen Nutzen entfaltet CryptPad allerdings erst auf einem selbst betriebenen Server. Ohne Linux-Kenntnisse und Docker-Erfahrung scheitert die Einrichtung schon beim Deployment. Wer regelmäßig Updates einspielt und Backups verwaltet, trägt auch die Verantwortung für die Datensicherheit.

Einordnung & Alternativen

CryptPad gehört zur Kategorie der kollaborativen Wissenswerkzeuge, hebt sich aber durch seinen Fokus auf Verschlüsselung von Mitbewerbern wie Notion, Confluence oder HedgeDoc ab. HedgeDoc bietet ebenfalls kollaboratives Schreiben als Open-Source-Lösung, verzichtet aber auf Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Nextcloud mit entsprechenden Apps kommt CryptPad in der Self-Hosting-Logik nahe, verschlüsselt Inhalte serverseitig aber nicht standardmäßig end-to-end. Wer Datenschutz nicht als Feature, sondern als technische Grundbedingung behandelt, findet in CryptPad eine der wenigen Plattformen, die genau das architektonisch umsetzt.

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