hello.coop
Kostenlose SSO-Lösung mit 17 Login-Anbietern für B2C- und B2B-Apps
Zusammenfassung
Hellō ist eine kostenlose Identity-Interchange-Plattform, die Single Sign-On (SSO) vereinfacht. Mit einer einzigen OpenID Connect-Integration erhalten Entwickler Zugang zu 17 Login-Anbietern für B2C-Apps und automatisches Enterprise SSO für B2B-Anwendungen ohne SAML-Konfiguration.
✓ Vorteile
- + Komplett kostenlos für B2C und B2B SSO-Integration
- + Eine Integration statt 17 separate Anbieter-Konfigurationen
- + Zero-Config Enterprise SSO ohne SAML-Setup oder Zertifikatsverwaltung
✗ Nachteile
- − Abhängigkeit von einem zentralen Identity-Interchange-Dienst
- − Lifecycle- und Offboarding-Features erst ab Q1 2026 verfügbar
Anwendungsfälle
- → Social Login für B2C-Apps mit Auswahl aus 17 Identitätsanbietern
- → Zero-Configuration Enterprise SSO für B2B-SaaS-Anwendungen
- → Automatisches Offboarding von Mitarbeitern in B2B-Apps über Hellō Lifecycle
- → GitHub-Account-Management mit automatischer Zugriffsentziehung bei Austritt
Ideal für
Entwickler und SaaS-Unternehmen, die schnell und kostenlos SSO-Funktionalität ohne komplexe Konfiguration implementieren möchten.
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Was ist hello.coop?
Hellō ist eine Identity-Interchange-Plattform, die Single Sign-On für Web-Anwendungen vereinfacht. Entwickler binden einmalig OpenID Connect ein und erhalten darüber Zugang zu 17 Login-Anbietern gleichzeitig. Die Plattform richtet sich sowohl an B2C-Apps, die ihren Nutzern eine Auswahl an Social-Login-Optionen bieten wollen, als auch an B2B-SaaS-Produkte, die Enterprise SSO benötigen. Für beides fällt aktuell kein Entgelt an.
Kernfunktionen
- 17 Identitätsanbieter per Einzelintegration: Eine einzige OpenID-Connect-Anbindung genügt, um Anmeldungen über alle 17 unterstützten Anbieter anzubieten, ohne jeden davon separat zu konfigurieren.
- Zero-Config Enterprise SSO: B2B-Apps erhalten automatisch Enterprise-SSO-Unterstützung. SAML-Konfiguration und Zertifikatsverwaltung entfallen vollständig.
- Hellō Lifecycle (ab Q1 2026): Geplante Funktion für automatisches Offboarding. Verlässt ein Mitarbeiter ein Unternehmen, entzieht Hellō den Zugriff auf verbundene B2B-Apps ohne manuellen Eingriff.
- GitHub-Account-Management: Zugriffsrechte auf GitHub lassen sich über Hellō verwalten. Bei einem Mitarbeiteraustritt werden sie automatisch entzogen.
Für wen eignet sich hello.coop?
Die Zielgruppe sind Entwickler und kleine bis mittelgroße SaaS-Teams, die SSO schnell einbinden wollen, ohne dafür Infrastruktur aufzubauen oder Anbieterverträge zu verhandeln. Wer eine B2C-App entwickelt und seinen Nutzern flexible Login-Optionen bieten will, spart sich mit Hellō die Einzelintegrationen. Wer B2B-Software verkauft und von Enterprise-Kunden nach SSO gefragt wird, bekommt eine Antwort ohne SAML-Aufwand.
Die Lifecycle-Features sind noch nicht verfügbar. Teams, die heute schon automatisiertes Offboarding brauchen, müssen bis mindestens Q1 2026 warten oder auf andere Lösungen ausweichen.
Einordnung & Alternativen
Hellō gehört in die Kategorie der Identity-as-a-Service-Lösungen, konkret in den Bereich federated Identity und SSO-Aggregation. Vergleichbare Dienste in diesem Umfeld sind Auth0 und Clerk, die ähnliche Integrationsmuster bieten, aber in der Regel nach Nutzerzahl abrechnen. WorkOS richtet sich speziell an B2B-SSO und ist ebenfalls ein direkter Vergleichspunkt, jedoch kostenpflichtig ab dem ersten Enterprise-Kunden.
Der entscheidende Unterschied bei Hellō: Die Plattform aggregiert Identitätsanbieter aktiv und übernimmt die Verbindung zu jedem einzelnen davon. Wer kein eigenes Identity-Routing betreiben will und bereit ist, diesen Teil der Infrastruktur an einen zentralen Dienst zu delegieren, findet hier eine klare Arbeitsteilung.