c15t
Open-Source Consent-Banner für GDPR/DSGVO mit voller Entwickler-Kontrolle
Zusammenfassung
c15t ist ein Open-Source Consent-Management-Tool, das vollständig im Frontend läuft und Cookie-Banner sowie Script-Loading verwaltet. Es bietet maximale Performance (89ms), volle Anpassbarkeit und funktioniert mit allen gängigen Frameworks wie React, Vue, Next.js und Svelte. Entwickler behalten die vollständige Kontrolle über Design und Funktionalität.
✓ Vorteile
- + Extrem performant (89ms vs. 445-709ms bei Konkurrenz) und minimale Bundle-Size
- + Open Source mit voller Anpassbarkeit von Design und Funktionalität
- + Framework-agnostisch und funktioniert mit React, Vue, Svelte, Next.js und mehr
✗ Nachteile
- − Relativ neu (v2.0), daher möglicherweise weniger etabliert als kommerzielle Lösungen
- − Erfordert technisches Know-how für individuelle Anpassungen
Anwendungsfälle
- → GDPR/DSGVO-konforme Cookie-Banner für Websites und Web-Apps implementieren
- → Performance-optimierte Consent-Verwaltung für Marketing-Websites einrichten
- → Geo-Location-basierte Consent-Banner mit verschiedenen Sprachen ausliefern
- → Tracking-Scripts (Google Analytics, Meta Pixel etc.) regelkonform laden
Ideal für
Web-Entwickler und Teams, die eine performante, anpassbare GDPR-Lösung mit voller Kontrolle statt aufgeblähter SaaS-Alternativen suchen
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Was ist c15t?
c15t (gesprochen: "consent") ist ein Open-Source-Tool zur Consent-Verwaltung, das vollständig im Frontend läuft. Es zeigt Cookie-Banner an, verwaltet Nutzereinwilligungen und steuert das Laden von Drittanbieter-Scripts wie Google Analytics oder Meta Pixel. Alles funktioniert ohne zentralen SaaS-Backend-Layer, den Entwickler weder kontrollieren noch anpassen können.
Der Name ist ein Numeronym: "c" plus 15 Buchstaben plus "t". Version 2.0 ist die aktuelle Hauptversion. Das Projekt ist öffentlich auf GitHub verfügbar.
Kernfunktionen
- Cookie-Banner mit Script-Gate: Tracking-Scripts werden erst geladen, wenn der Nutzer eingewilligt hat. Das verhindert unerlaubte Datenübertragung vor der Einwilligung.
- Performance-Vorteil: c15t gibt eine Ladezeit von 89ms an, verglichen mit 445 bis 709ms bei kommerziellen Alternativen. Die Bundle-Size ist entsprechend klein gehalten.
- Framework-Unterstützung: Native Integrationen für React, Vue, Next.js und Svelte sind vorhanden.
- Geo-basiertes Rendering: Banner lassen sich abhängig vom Standort des Nutzers und in verschiedenen Sprachen ausliefern, was unterschiedliche gesetzliche Anforderungen je Region adressiert.
- Vollständige Anpassbarkeit: Design und Verhalten lassen sich ohne Abhängigkeit von einem externen Dashboard konfigurieren.
Für wen eignet sich c15t?
c15t richtet sich an Entwickler, die Consent-Management selbst in der Hand behalten wollen. Wer eine Marketing-Website mit vielen Drittanbieter-Scripts betreibt und keinen Performance-Einbruch durch ein aufgeblähtes Consent-Widget akzeptieren will, findet hier einen klaren Ansatz.
Für Teams ohne starkes Frontend-Know-how ist die Einrichtung aufwändiger. Individuelle Anpassungen erfordern Kenntnisse im jeweiligen Framework. Wer eine fertig konfigurierte Lösung mit GUI-Dashboard und rechtlicher Beratung sucht, wird bei c15t nicht fündig.
Einordnung & Alternativen
c15t gehört zur Kategorie der Consent-Management-Plattformen (CMP), konkurriert dort aber nicht mit klassischen SaaS-Anbietern wie Cookiebot, OneTrust oder Usercentrics. Diese bieten verwaltete Oberflächen, automatisierte Cookie-Scans und juristische Vorlagen, verlangen dafür aber Monatliches Abo und geben wenig Kontrolle über Performance und Markup ab.
Ein näherer Vergleichspunkt ist Klaro, ebenfalls Open Source und selbst gehostet. c15t differenziert sich dort durch den expliziten Performance-Fokus und die Framework-nativen Integrationen statt eines reinen JavaScript-Snippets.
Wer DSGVO-Compliance ohne SaaS-Abhängigkeit umsetzen will und bereit ist, das Banner selbst zu warten und zu erweitern, bekommt mit c15t eine technisch kontrollierbare Grundlage.