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Umami

Umami

Open Source

Datenschutz-freundliche Web-Analytik ohne Cookie-Banner

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37.151 Stars MIT v3.1.0 12. Juni 2026 Seit Juli 2020 132 offene Issues

Zusammenfassung

Umami ist eine Open-Source-Analyseplattform, die Website-Besucher trackt, ohne Cookies oder persönliche Daten zu speichern. Die Lösung richtet sich an Entwickler und Website-Betreiber, die DSGVO-konform Nutzerdaten erfassen möchten, ohne komplexe Cookie-Compliance zu managen.

Vorteile

  • + Vollständig Open-Source und kostenlos zu hosten
  • + Keine Cookie-Banner erforderlich, maximale Datenschutz
  • + Einfache Integration und intuitive Benutzeroberfläche
  • + Lightweight Alternative zu Google Analytics und Matomo

Nachteile

  • Selbsthosting erfordert technische Kenntnisse und Server-Infrastruktur
  • Kleinere Feature-Palette im Vergleich zu etablierten Analytics-Tools

Anwendungsfälle

  • Website-Traffic und Besucherverhalten analysieren ohne Cookies
  • DSGVO-konforme Analytik für europäische Websites implementieren
  • Benutzerdefinierte Events und Konversionen tracken
  • Dashboard-basierte Performance-Metriken für Self-Hosted-Projekte

Ideal für

Ideal für Entwickler und datenschutz-bewusste Website-Betreiber, die Open-Source-Lösungen ohne externe Abhängigkeiten bevorzugen.

Tags

Plattformen: self-hosted
Preismodell: Open Source

Was ist Umami?

Umami ist eine Open-Source-Webanalytik-Plattform, die Besucher-Tracking ohne Cookies und ohne Speicherung personenbezogener Daten ermöglicht. Wer eine Website betreibt und auf DSGVO-konforme Auswertungen angewiesen ist, kann Umami selbst hosten und so vollständig auf Cookie-Banner verzichten. Die Plattform liefert Trafficzahlen, Besucherverhalten und benutzerdefinierte Events über ein zentrales Dashboard, ohne dass externe Dienste wie Google Analytics Daten abgreifen.

Kernfunktionen

  • Cookiefreies Tracking: Besucher werden analysiert, ohne persistente Kennzeichner zu setzen. Ein Cookie-Consent-Banner entfällt damit rechtlich und technisch.
  • Benutzerdefinierte Events und Konversionen: Eigene Ereignisse lassen sich direkt im Code definieren und im Dashboard auswerten.
  • Performance-Dashboard: Seitenaufrufe, Referrer, Geräteklassen und Verweildauer erscheinen übersichtlich auf einer Oberfläche.
  • Vollständiges Self-Hosting: Die Plattform läuft auf eigener Infrastruktur. Daten verlassen nie den eigenen Server.
  • Lightweight Tracking-Skript: Das einzubindende JavaScript ist kompakt gehalten und belastet die Seitenladezeit kaum.

Für wen eignet sich Umami?

Entwickler, die eigene Projekte oder Kundenprojekte mit europäischen Nutzern betreiben, profitieren direkt. Der Wegfall von Cookie-Consent-Management spart Implementierungsaufwand. Website-Betreiber, die Google Analytics aus Datenschutzgründen nicht einsetzen wollen oder können, finden hier eine funktional schmale, aber ausreichende Alternative für den Kernbedarf.

Die Installation setzt eine eigene Serverumgebung voraus. Wer noch nie eine Node.js-Applikation mit Datenbankanbindung aufgesetzt hat, wird beim Einrichten der Infrastruktur zuerst stolpern. Docker-Kenntnisse vereinfachen den Einstieg erheblich.

Einordnung & Alternativen

Umami gehört zur Kategorie datenschutzfreundlicher Webanalytik und konkurriert direkt mit Matomo, das ebenfalls Open Source und selbstgehostet betrieben werden kann, aber einen deutlich größeren Funktionsumfang mitbringt. Plausible Analytics ist eine weitere Alternative mit ähnlichem Datenschutzansatz, bietet jedoch kein kostenloses Self-Hosting-Modell. Wer ein schlankes Setup sucht, bei dem das Dashboard keine Einarbeitungszeit verlangt und Cookie-Compliance kein Thema mehr sein soll, ist mit Umami besser bedient als mit Matomo.

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