GoKapi
Selbstgehostete Firefox Send-Alternative mit automatischer Datei-Ablauf
Zusammenfassung
Gokapi ist eine selbstgehostete Firefox Send-Alternative, die sichere Dateifreigaben mit automatischer Löschung nach Downloads oder Zeitablauf ermöglicht. Das Tool bietet End-to-End-Verschlüsselung, Benutzerverwaltung mit Rollen, Cloud-Storage-Unterstützung (AWS S3, Backblaze B2) und eine REST API für Automatisierung.
✓ Vorteile
- + Leichtgewichtig mit minimalen Systemanforderungen (256 MB RAM)
- + Flexible Cloud-Storage-Integration mit S3-kompatiblen Diensten
- + OpenID Connect-Support für nahtlose Authentifizierung mit bestehenden Identity-Providern
✗ Nachteile
- − Erfordert eigene Server-Infrastruktur oder Docker-Setup
- − AGPL3-Lizenz kann für kommerzielle Nutzung Einschränkungen bedeuten
Anwendungsfälle
- → Temporäre Dateifreigabe mit automatischer Löschung nach festgelegter Anzahl von Downloads
- → Sichere File-Requests von externen Partnern ohne Zugang zum Hauptsystem
- → End-to-End verschlüsselte Dokumentenübertragung in sensiblen Projekten
- → Self-hosted Alternative zu WeTransfer oder Firefox Send für Teams
Ideal für
Entwicklerteams, IT-Administratoren und datenschutzbewusste Organisationen, die eine selbstgehostete File-Sharing-Lösung mit voller Kontrolle über ihre Daten benötigen.
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Was ist GoKapi?
GoKapi ist eine selbstgehostete Lösung für temporäre Dateifreigaben, konzipiert als Nachfolger des eingestellten Firefox Send. Der Kern des Konzepts: Dateien lassen sich so konfigurieren, dass sie nach einer bestimmten Anzahl von Downloads oder nach Zeitablauf automatisch gelöscht werden. Daten bleiben damit auf der eigenen Infrastruktur, und externe Empfänger erhalten nur zeitlich begrenzten Zugriff. GoKapi ist in Go geschrieben, läuft als Docker-Container und kommt mit 256 MB RAM aus.
Kernfunktionen
- Automatische Dateilöschung nach konfigurierbarer Download-Anzahl oder Ablaufzeit
- End-to-End-Verschlüsselung für Dateiübertragungen in sensiblen Kontexten
- File Requests: Externe Partner können Dateien hochladen, ohne Zugang zum Hauptsystem zu benötigen
- Cloud-Storage-Integration mit AWS S3, Backblaze B2 und weiteren S3-kompatiblen Diensten
- Benutzerverwaltung mit Rollen sowie OpenID-Connect-Anbindung für bestehende Identity-Provider
- REST API für die Einbindung in automatisierte Workflows und Deployments
Für wen eignet sich GoKapi?
GoKapi richtet sich an Entwicklerteams und IT-Administratoren, die eine File-Sharing-Lösung ohne Abhängigkeit von externen Diensten betreiben wollen. Typische Szenarien sind die Übergabe von Dokumenten an externe Partner oder die interne Weitergabe von Build-Artefakten mit automatischem Ablaufdatum. Wer bereits einen Docker-Host betreibt, hat GoKapi in kurzer Zeit in Betrieb. Ohne Docker-Erfahrung beginnen die Schwierigkeiten beim Setup. Die AGPL3-Lizenz erlaubt den privaten und internen Einsatz, verpflichtet aber zur Offenlegung von Modifikationen bei öffentlicher Weitergabe, was in manchen kommerziellen Kontexten zum Problem werden kann.
Einordnung & Alternativen
GoKapi gehört zur Kategorie der selbstgehosteten File-Sharing-Tools mit Fokus auf Datenkontrolle und automatischem Ablauf. Wer keinen eigenen Server betreiben möchte, greift zu verwalteten Diensten wie WeTransfer oder ähnlichen SaaS-Lösungen. Diese bieten keine vergleichbare Datensouveränität, dafür aber keinen Betriebsaufwand. Andere selbstgehostete Alternativen im gleichen Bereich verzichten oft auf File Requests oder benötigen schwerere Infrastruktur. GoKapi kombiniert geringen Ressourcenbedarf mit Cloud-Storage-Flexibilität. Wer S3-kompatiblen Speicher bereits nutzt, kann GoKapi direkt daran anbinden und vermeidet so lokales Speichervolumen auf dem Host.