copyparty
Portabler Fileserver mit Resume-Uploads, WebDAV, SFTP, FTP und Medien-Indexer
Zusammenfassung
copyparty ist ein leichtgewichtiger, portabler Fileserver, der nur Python benötigt und zahlreiche Protokolle (HTTP, WebDAV, SFTP, FTP, TFTP, SMB) unterstützt. Er bietet fortgeschrittene Features wie Resume-Uploads, Deduplizierung, Media-Indexer, eingebauten Player und umfassende Zugriffskontrolle. Das Tool ist ideal für Self-Hosting und kann auf nahezu jedem Gerät als vollwertiger Fileserver eingesetzt werden.
✓ Vorteile
- + Extrem portabel - nur eine Python-Datei ohne Abhängigkeiten erforderlich
- + Umfangreiche Protokoll-Unterstützung (WebDAV, SFTP, FTP, TFTP, SMB)
- + Fortgeschrittene Features wie Resume-Uploads, Deduplizierung und Media-Indexer
✗ Nachteile
- − Erfordert Python-Installation auf dem Host-System
- − Setup für fortgeschrittene Features kann komplex sein
Anwendungsfälle
- → Persönlicher Cloud-Storage mit Zugriff über Browser, WebDAV oder mobile Apps
- → Media-Server mit Audio/Video-Player, Playlists und Tag-basierter Suche
- → Kollaboratives File-Sharing mit granularen Berechtigungen pro Ordner und User
- → Backup-Server mit Deduplizierung und Resume-Funktion für große Dateien
Ideal für
Entwickler, Sysadmins und Self-Hoster, die einen flexiblen, feature-reichen Fileserver ohne komplexe Dependencies suchen.
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Was ist copyparty?
copyparty ist ein portabler Fileserver, der sich als einzelne Python-Datei ausliefern lässt. Keine Abhängigkeiten, kein Container-Setup, kein Paketmanager. Wer Python hat, hat copyparty. Das macht es zu einem der wenigen Fileserver-Tools, das sich buchstäblich auf einem USB-Stick transportieren und auf Fremdhardware starten lässt.
Hinter der schlichten Verpackung steckt ein breites Protokoll-Portfolio: HTTP, WebDAV, SFTP, FTP, TFTP und SMB laufen alle aus derselben Instanz. Dazu kommen ein eingebauter Media-Indexer, ein Audio- und Video-Player mit Playlist-Unterstützung sowie Tag-basierte Suche.
Kernfunktionen
- Resume-Uploads: Unterbrochene Übertragungen lassen sich fortsetzen, was bei großen Dateien über instabile Verbindungen den Unterschied macht.
- Deduplizierung: Bereits vorhandene Dateien werden erkannt und nicht erneut gespeichert.
- Multi-Protokoll-Zugriff: WebDAV, SFTP, FTP, SMB und TFTP parallel, ohne separate Dienste konfigurieren zu müssen.
- Media-Indexer mit Player: Bibliothek wird automatisch indiziert, Metadaten ausgelesen, Playlists lassen sich im Browser abspielen.
- Granulare Zugriffskontrolle: Berechtigungen lassen sich pro Ordner und pro User setzen.
Für wen eignet sich copyparty?
Entwickler und Sysadmins, die schnell einen Fileserver auf einer Maschine ohne Root-Rechte oder Paketmanager aufsetzen wollen, kommen hier am schnellsten ans Ziel. Auch als persönlicher Cloud-Ersatz für den Heimserver taugt copyparty, weil gängige WebDAV-Apps und mobile Clients direkt funktionieren.
Für fortgeschrittene Setups, also mehrere Volumes, differenzierte Nutzerverwaltung oder den vollen SMB-Stack, wird die Konfiguration aufwändiger. Die Dokumentation ist umfangreich, aber wer sich nur das Basis-Setup erhofft, liest an vielen relevanten Optionen vorbei, bevor die gewünschte Funktion sauber läuft.
Einordnung & Alternativen
copyparty gehört in die Kategorie Self-Hosted Fileserver, zusammen mit Werkzeugen wie Nextcloud, Seafile oder dem deutlich schlankeren dufs. Nextcloud bietet mehr Ökosystem (Kalender, Kontakte, Office), zieht dafür einen deutlich größeren Infrastruktur-Aufwand nach sich. dufs ist noch minimalistischer, verzichtet aber auf Media-Indexer und SFTP. copyparty sitzt dazwischen: mehr Protokolle und Features als ein reines HTTP-Fileserving-Tool, weniger Overhead als eine vollständige Groupware-Suite. Wer einen einzigen Prozess will, der gleichzeitig als WebDAV-Mount, SFTP-Target und Mediaplayer-Backend funktioniert, findet kaum ein vergleichbar kompaktes Setup.