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Mathesar

Mathesar

Open Source

Open-Source-UI für PostgreSQL – spreadsheetartig & selbst gehostet

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5.095 StarsGPL-3.00.12.011. Aug. 2026Seit März 2021315 offene Issues

Zusammenfassung

Mathesar ist eine quelloffene, spreadsheetähnliche Benutzeroberfläche für PostgreSQL-Datenbanken, die ohne Code auskommt und sich in wenigen Minuten selbst hosten lässt. Es nutzt direkt die nativen Postgres-Berechtigungen für Zugriffskontrolle und benötigt keine zusätzlichen Abstraktionsschichten. Das Tool richtet sich sowohl an Datenbankadministratoren als auch an technisch weniger erfahrene Business-User.

Screenshot der Website von Mathesar

Vorteile

  • +100 % Open Source, betrieben von einer gemeinnützigen Organisation – kein Vendor-Lock-in
  • +Selbst gehostet auf eigener Infrastruktur, Daten verlassen nie den eigenen Server
  • +Nutzt native PostgreSQL-Berechtigungen, keine zweite Zugriffsschicht erforderlich

Nachteile

  • Ausschließlich für PostgreSQL geeignet – andere Datenbanken werden nicht unterstützt
  • Selbst-Hosting erfordert eigene Serverinfrastruktur und technisches Grundwissen

Anwendungsfälle

  • Inventar- und Asset-Management über eine intuitive Tabellenoberfläche
  • CRUD-Frontend für PostgreSQL-Datenbanken ohne Programmieraufwand
  • Kundensupport-Datenverwaltung mit granularer Rechtevergabe
  • Zeiterfassung und Grant-Tracking für Nonprofit-Organisationen

Ideal für

Mathesar ist ideal für Datenbankadministratoren, Entwickler und Business-User in Unternehmen oder Nonprofits, die PostgreSQL-Daten ohne Code-Aufwand verwalten und teilen möchten.

Tags

Plattformen: web, self-hosted
Preismodell: Open Source

Was ist Mathesar?

Mathesar ist eine quelloffene Benutzeroberfläche für PostgreSQL-Datenbanken, die wie eine Tabellenkalkulation aussieht und funktioniert. Wer Daten in Zeilen und Spalten bearbeiten, filtern und verwalten will, braucht dafür keinen einzigen Zeile Code zu schreiben. Das Projekt wird von einer gemeinnützigen Organisation betrieben und steht vollständig unter einer Open-Source-Lizenz. Die Software läuft auf der eigenen Infrastruktur, die Daten verlassen den eigenen Server nicht.

Ein wichtiges Designprinzip: Mathesar greift direkt auf die nativen PostgreSQL-Berechtigungen zurück. Es gibt keine eigene Zugriffsverwaltung, die parallel zu Postgres läuft und mit ihr synchronisiert werden muss. Was ein Datenbanknutzer in Postgres darf, gilt auch in Mathesar.

Kernfunktionen

  • Spreadsheetähnliche Tabellenansicht für PostgreSQL-Daten, einschließlich CRUD-Operationen ohne SQL-Kenntnisse
  • Granulare Zugriffskontrolle über native PostgreSQL-Rollen und -Berechtigungen
  • Selbst-Hosting per Docker in wenigen Minuten aufzusetzen
  • Tabellenstrukturen anlegen und bearbeiten, direkt aus der UI heraus
  • Nutzbar als einfaches Datenverwaltungs-Frontend für Business-User, die keinen Datenbankzugang benötigen

Für wen eignet sich Mathesar?

Datenbankadministratoren, die ihren Kolleginnen aus dem Support oder dem Operations-Team einen strukturierten Zugang zu Postgres-Daten geben wollen, ohne ihnen pgAdmin auszuliefern. Entwickler, die schnell ein internes CRUD-Interface für eine bestehende PostgreSQL-Datenbank brauchen. Nonprofit-Organisationen, die Zeiterfassung, Grant-Tracking oder Asset-Listen über eine Tabellenoberfläche pflegen.

Wer kein Docker kennt, wird bei der Installation ins Stocken geraten. Wer auf MySQL, SQLite oder andere Datenbanken angewiesen ist, scheidet von vornherein aus. Mathesar ist ausschließlich für PostgreSQL gebaut.

Einordnung & Alternativen

Mathesar gehört in die Kategorie der datenbankgebundenen No-Code-UIs, also Tools, die eine grafische Schicht über vorhandene Daten legen, ohne eine eigene Datenhaltung mitzubringen. Vergleichbare Ansätze verfolgen Tools wie NocoDB, das ebenfalls eine tabellarische Oberfläche über Datenbanken legt, aber mehr Datenbanktypen unterstützt, dafür jedoch eine eigene Abstraktionsschicht einzieht. Airtable geht in eine ähnliche Richtung, ist aber ein gehosteter Dienst ohne Selbst-Hosting-Option.

Der entscheidende Unterschied bei Mathesar: Wer PostgreSQL bereits einsetzt und die Berechtigungen dort sauber modelliert hat, bekommt diese Logik ohne Umweg direkt in die UI übernommen.

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