11ty
Simpler Static Site Generator ohne JavaScript-Framework-Zwang
Zusammenfassung
Eleventy ist ein Static Site Generator, der ohne JavaScript-Frameworks auskommt und mit verschiedenen Template-Sprachen arbeitet. Das Tool ist besonders schnell, respektiert bestehende Verzeichnisstrukturen und liefert standardmäßig keine Client-seitige JavaScript aus. Es eignet sich für Entwickler, die volle Kontrolle über ihr Markup haben möchten.
✓ Vorteile
- + Sehr schnelle Build-Zeiten (deutlich schneller als Astro, Gatsby oder Next.js)
- + Kein Vendor-Lock-in durch Unterstützung von 14+ Template-Sprachen
- + Zero-Config Start mit flexiblen Erweiterungsmöglichkeiten
- + Kein Telemetry oder Tracking, hohe Stabilität seit 2017
✗ Nachteile
- − Erfordert JavaScript/Node.js-Kenntnisse für fortgeschrittene Konfiguration
- − Weniger integrierte Features als All-in-One-Frameworks wie Next.js
Anwendungsfälle
- → Erstellung von Blogs und Content-Websites ohne JavaScript-Overhead
- → Migration bestehender Projekte durch Unterstützung multipler Template-Sprachen
- → Performance-optimierte Dokumentations-Sites und Landing Pages
- → JAMstack-Projekte mit individuellem Verzeichnis-Setup
Ideal für
Entwickler und Tech-affine Content-Creator, die Performance-optimierte Static Sites mit voller Markup-Kontrolle und ohne Framework-Zwang erstellen möchten.
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Was ist 11ty?
Eleventy (kurz: 11ty) ist ein Static Site Generator auf Node.js-Basis, der seit 2017 aktiv entwickelt wird. Das Grundprinzip ist radikal einfach: Vorlagen rein, HTML raus. Kein JavaScript-Framework, das im Browser läuft, kein eingebettetes Tracking, keine erzwungene Projektstruktur. Wer ein Verzeichnis mit Markdown- oder Nunjucks-Dateien hat, kann sofort loslegen.
Kernfunktionen
- 14+ Template-Sprachen gleichzeitig: Markdown, Nunjucks, Liquid, Handlebars, WebC und weitere lassen sich im selben Projekt mischen. Das erleichtert Migrationen erheblich.
- Keine Client-seitige JavaScript per Default: Was Eleventy ausliefert, ist reines HTML. JavaScript im Browser kommt nur rein, wenn man es bewusst hinzufügt.
- Schnelle Build-Zeiten: In direkten Vergleichen mit Astro, Gatsby oder Next.js baut Eleventy große Seiten merklich schneller.
- Flexible Verzeichnisstruktur: Eleventy legt keine Ordnernamen vor. Bestehende Projekte lassen sich einbinden, ohne Dateien umzusortieren.
- Zero-Config-Start mit Erweiterbarkeit: Eine einzige Konfigurationsdatei reicht für den Start. Plugins und eigene Filter erlauben tiefe Anpassungen, wenn nötig.
Für wen eignet sich 11ty?
Blogs, Dokumentations-Sites und Landing Pages, bei denen Performance-Budgets zählen und kein JavaScript-Framework-Overhead erwünscht ist. Entwickler, die von Jekyll, Hugo oder einem anderen Generator wechseln wollen, profitieren besonders von der Template-Flexibilität.
Wer fortgeschrittene Konfiguration braucht, etwa komplexe Datenpipelines oder individuelle Shortcodes, muss JavaScript-Kenntnisse mitbringen. Ohne Node.js-Erfahrung stößt man spätestens bei der .eleventy.js-Konfiguration an Grenzen.
Einordnung & Alternativen
Im JAMstack-Umfeld besetzt 11ty die Nische der Framework-agnostischen Generatoren. Hugo ist schneller beim Build großer Sites und kommt ohne Node.js aus. Astro bietet eine ähnliche Output-Philosophie (kein unnötiges JS), integriert aber Component Islands und hat eine steilere Einrichtungskurve. Next.js und Gatsby liefern deutlich mehr eingebaute Features, verlangen dafür React-Kenntnisse und produzieren per Default JavaScript im Client.
Wer HTML-Output ohne Framework-Kopplung will und mehrere Template-Sprachen unter einem Dach braucht, hat mit 11ty die direkteste Option.