E-Commerce & Business

7 kuratierte Tools in dieser Kategorie

Shop-Software und CRM sind Infrastruktur-Entscheidungen: Du legst fest, wo Kundendaten liegen, wie hoch die laufenden Kosten ausfallen und wie teuer ein späterer Wechsel wird. Open-Source-Shopsysteme wie Medusa.js oder Sylius geben dir Code und Daten in die Hand, verlangen dafür aber Entwicklerkapazität. Gehostete Baukästen nehmen dir den Betrieb ab und binden dich im Gegenzug an ihre Plattform.

Diese Kategorie sammelt Shopsysteme, CRM-Software und Business-Tools mit Schwerpunkt auf Open Source und Selbst-Hosting. Die Auswahl ist bewusst kuratiert und noch klein, sie wächst mit jedem geprüften Tool. Worauf es beim Shopsystem-Vergleich ankommt und wann sich ein eigenes CRM lohnt, liest du im Leitfaden unter den Tools. Jede Detailseite ordnet Stärken, Schwächen und Alternativen ein.

Spree Commerce — Open Source Headless eCommerce-Plattform für B2B, Marketplace und Enterprise

Spree Commerce

Open Source
E-Commerce & Business

Open Source Headless eCommerce-Plattform für B2B, Marketplace und Enterprise

Moxie — All-in-One Business Management Software für Freelancer und Solopreneure

Moxie

Kostenpflichtig
E-Commerce & Business

All-in-One Business Management Software für Freelancer und Solopreneure

Twenty CRM — Open-Source CRM für moderne Kundenbeziehungen – selbst gehostet und anpassbar

Twenty CRM

Open Source
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Open-Source CRM für moderne Kundenbeziehungen – selbst gehostet und anpassbar

NorthCommerce — All-in-One E-Commerce-Plattform für wachsende Online-Shops

NorthCommerce

Kostenpflichtig
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All-in-One E-Commerce-Plattform für wachsende Online-Shops

Sylius — Open Source Headless eCommerce-Framework für B2C und B2B Online-Shops

Sylius

Open Source
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Open Source Headless eCommerce-Framework für B2C und B2B Online-Shops

Vendure — Headless E-Commerce-Plattform für komplexe B2B- und Enterprise-Anforderungen

Vendure

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Headless E-Commerce-Plattform für komplexe B2B- und Enterprise-Anforderungen

Medusa.js — Open-Source Commerce-Plattform für Entwickler mit AI-Integration

Medusa.js

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Open-Source Commerce-Plattform für Entwickler mit AI-Integration

Was ist Shop- und CRM-Software?

Hinter dieser Kategorie stecken zwei Werkzeugklassen, die im Geschäftsalltag ineinandergreifen: Shop-Software verkauft Produkte, CRM-Software verwaltet die Beziehungen zu den Menschen, die kaufen. Bei den Shopsystemen hat sich neben den klassischen Komplettpaketen der Headless-Ansatz etabliert. Systeme wie Medusa.js oder Vendure liefern Produktverwaltung, Warenkorb und Checkout als API, das Frontend baust du mit dem Framework deiner Wahl dazu. Klassische Open-Source-Shopsysteme wie Sylius (PHP/Symfony) oder Spree Commerce (Ruby on Rails) bringen dagegen mehr fertige Struktur mit und lassen sich tief anpassen, weil der Quellcode offenliegt. Ein CRM wie Twenty CRM dokumentiert Kontakte, Firmen und Verkaufschancen an einem Ort, damit Vertriebswissen nicht in Postfächern und Tabellen verstreut bleibt.

Typische Einsatzszenarien

Shop mit individuellen Anforderungen: Abo-Modelle, B2B-Preislisten oder konfigurierbare Produkte sprengen früher oder später jeden Baukasten. Headless-Systeme wie Medusa.js sind für solche Sonderfälle gebaut: Die Commerce-Logik kommt aus der API, die Eigenheiten deines Geschäftsmodells implementierst du im eigenen Code.

CRM für kleine Teams: Sobald mehr Kontakte und Angebote laufen, als ein Postfach übersichtlich hält, lohnt ein System mit Pipeline-Ansicht und Aktivitätenhistorie. Open-Source-CRMs wie Twenty CRM starten ohne Lizenzkosten pro Nutzer und laufen auf eigener Infrastruktur.

Verkauf an eine bestehende Website anbauen: Wenn die Website schon steht, brauchst du kein zweites Komplettsystem. Ein Headless-Backend hängt sich per API an das vorhandene Frontend, die Bestellabwicklung läuft getrennt vom Content.

Worauf es bei der Auswahl ankommt

Datenhoheit: Bestellhistorien, Adressen und Zahlungsdaten sind personenbezogene Daten mit direktem Geschäftsbezug. Self-hosted Systeme behalten sie auf deinem Server, was die DSGVO-Bewertung vereinfacht und dich von den Vertragsbedingungen eines Plattformanbieters unabhängig macht.

Entwicklerkapazität: Headless-Commerce setzt ein Team voraus, das Frontend, Deployment und Updates verantwortet. Fehlt diese Kapazität, wird das flexibelste System zur Dauerbaustelle, dann ist ein gehostetes Komplettpaket die ehrlichere Wahl.

Lock-in und Wechselkosten: Bei Open Source gehören dir Datenbank und Code, ein Umzug kostet Arbeit, bleibt aber machbar. Gehostete Plattformen erleichtern den Start und erschweren den Ausstieg, etwa wenn sich Bestelldaten und Anpassungen nur teilweise exportieren lassen. Prüfe den Exportweg vor dem Einstieg, nicht erst beim Ausstieg.

Kostenstruktur: Open-Source-Shopsysteme kosten keine Lizenz, dafür Server, Wartung und Entwicklerzeit. Gehostete Dienste rechnen über Monatsgebühren und teils über Provisionen pro Verkauf ab. Rechne beide Modelle mit realistischem Wachstum auf zwei bis drei Jahre hoch, bevor du dich festlegst.

Häufige Fragen

Welches Shopsystem ist Open Source?

Mehrere etablierte Systeme stehen unter Open-Source-Lizenzen: Sylius und Spree Commerce als klassische Shopsysteme, Medusa.js und Vendure als Headless-Plattformen auf Node.js-Basis. Welche Wahl passt, hängt vor allem vom Tech-Stack deines Teams ab. PHP- und Ruby-Teams greifen zu Sylius oder Spree, TypeScript-Teams zu Medusa.js oder Vendure.

Was bedeutet Headless Commerce?

Headless trennt die Shop-Logik vom Frontend. Produktdaten, Warenkorb und Checkout liegen in einem Backend und werden per API ausgeliefert, die Oberfläche entsteht als eigenes Projekt. Das gibt dir gestalterische Freiheit und erlaubt, mehrere Kanäle (Website, App, Marktplatz) aus einem System zu bedienen. Der Preis dafür ist höherer Entwicklungsaufwand am Anfang.

Brauche ich als kleines Unternehmen ein CRM?

Solange du jeden Kunden mit Namen kennst und Anfragen im Postfach überschaubar bleiben, reicht eine gepflegte Tabelle. Ein CRM lohnt sich, sobald mehrere Personen Kundenkontakt haben oder Angebote über Wochen laufen. Dann entscheidet die dokumentierte Historie darüber, ob Anfragen liegen bleiben oder zu Aufträgen werden.

Die Auswahl oben ist klein und wächst laufend, jedes gelistete Tool ist redaktionell geprüft statt automatisch gesammelt. Mit Entwicklerteam im Haus lohnt der Einstieg über Medusa.js oder Vendure, für den Vertrieb über Twenty CRM.

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